Das Totengedenken des Telfer Schleicherlaufens ist eine Zeremonie, die es in dieser Form in kaum einer anderen Fasnacht gibt. Beim Schein von Fackeln zogen die Fasnachtsgruppen am Samstagabend entlang der Spielplätze vom Ober- in den Untermarkt und zur Pfarrkirche. Als einziger Maskierter sprang der Laterntrager dem feierlichen Zug voraus. Es ist immer wieder ein bewegendes Erlebnis.

Vergänglichkeit

„Am Beginn der Fasnacht erinnert der Prolog der Herolde an die Vergänglichkeit und Flüchtigkeit des Lebens, und gegen Ende der Fasnachtszeit wiederholt sich das beim Totengedenken“, sagte der Fasnachtsobmann Bgm. Christian Härting bei der Begrüßung. Dann verlas er auf der Stiege zum Friedhof die Namen der seit 2020 verstorbenen 69 Fasnachtler und acht Gotln. Gruppenmitglieder trugen Trauergestecke zu den Gräbern der Genannten.

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